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ensemble in transition

Neue Musik, Gebärdenpoesie und Tanz

 

Über ensemble in transition

ensemble in transition ist ein professionelles Ensemble für Neue Musik, Gebärdenpoesie und Tanz. 2020 erfolgte die Gründung durch Flötistin und Ensemblemitglied Désirée Hall in Frankfurt am Main. Als hörend-taubes Ensemble entwickeln die vier Künstlerinnen ungewöhnliche Performancekonzepte und erschließen in ihrer besonderen Besetzung im transmedialen Dialog neue künstlerische Räume. In Zusammenarbeit mit Komponisten und Komponistinnen der jungen Generation entstanden auf diese Weise bisher Musikperformances, die für Hörende und Taube gleichermaßen geeignet sind. Neue Musik und die Kunstform Gebärdenpoesie katalysieren einander in diesem Projekt. In ihren Performances, die u.a. durch experimentelles Musiktheater beeinflusst werden, erforschen die  Künstlerinnen gemeinsam ästhetische Sprache und ästhetische Bewegung, spielen mit ihnen und interpretieren sie neu. Bewegung folgt der Musik – aber Musik folgt auch der Bewegung. Die beiden Kunstformen stehen so nicht mehr getrennt voneinander, sondern umspielen sich und bedingen einander. ensemble in transition möchte durch dieses einzigartige künstlerische Konzept darüber hinaus auch den interkulturellen Dialog anregen und exemplarisch gesellschaftliche Grenzen überwinden. Die beiden letzten Werke Echo:Reflexion und Hüllung entstanden in Kollaboration mit dem Mainzer Komponisten Alexander Reiff.

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Désirée Hall

Flöte

Désirée Hall ist Initiatorin und Projektleiterin von ensemble in transition, welches sie 2020 in ins Leben rief. Désirée Hall studierte Querflöte  sowie Opern- und Konzertgesang an  der Hochschule für Musik und  Darstellende Kunst Frankfurt a.M. Der  renommierte Master in Spezialisierter  Musikalischer Performance/Zeitgenössische Musik  an der Hochschule für Musik Basel  rundete ihre Studien ab.  Konzertreisen führten sie zu  zahlreichen deutschen und internationalen Festivals wie z.B. Donaueschinger Musiktage,  Rheingau Musik Festival, Schleswig Holstein Musik Festival, Festival  Junger Künstler Bayreuth oder Tzlil Meudcan Festival Tel Aviv. Unter der Leitung von Christoph Eschenbach, Simon Halsey, Rolf Beck, Gabriel Garrido u.a. erwarb sie dort wichtige musikalische Impulse. Die Zusammenarbeit mit Komponisten, die Einstudierung und Uraufführung neuer Werke nimmt in ihrem künstlerischen Schaffen einen wichtigen Raum ein. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit  besteht in der Auseinandersetzung  möglicher Grenzerweiterungen  unterschiedlicher Künste, welche  sie derzeit im Rahmen des Masterstudiengangs Performative  Künste in sozialen Feldern an der  Frankfurt University of Applied  Sciences erforscht.

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Kassandra Wedel

Gebärdenpoesie und Tanz

Kassandra Wedel ist freischaffende  Künstlerin, Tänzerin, Choreografin,  Schauspielerin, Performerin. Taub.  Geboren in Hessen, lebt sie heute in München,  studierte Theaterwissenschaften und  Kunstpädagogik an der Ludwig Maximilian Universität. Sie absolvierte eine HipHop-Coach Ausbildung und  unterrichtet seit 2003 Tanzgruppen  für Hörende und Gehörlose.  Regelmäßig steht sie bundesweit und  international auf der Bühne. Zudem  war sie 2016 im ZDF „Tatort“ zu sehen und gewann im gleichen Jahr die  Tanzshow „Deutschland Tanzt“ bei  Pro7. Sie wirkte bei verschiedenen  Theaterproduktionen des Deutschen  Gehörlosen Theaters wie „Alice im  Wunderland“ mit, spielte an den Münchner Kammerspielen das Stück „LUEGEN“,  welches sie als Gastspiel bis nach Santiago de Chile führte. Als Fairyqueen  war sie an der Oper Wuppertal in  „Aschemond oder die Fairyqueen“ zu sehen. Ihr eigenes  Tanztheaterstück „The Dress“ gewann  beim Deutschen Gebärdensprachtheaterfestival 2017 zwei Preise. Kassandra Wedel liebt es, zu experimentieren und erforscht in ihren  eigenen Arbeiten den Umgang mit  Emotionen, den Glauben, die Flexibilität der Identität und die der  eigenen Grenzen. Sie nutzt  verschiedene künstlerische  Ausdrucksformen wie Schauspiel,  Performance, Hip Hop, Vogue und  Zeitgenössischen Tanz, Gebärdensprache, Gebärdenpoesie  und ihre eigene Stimme.

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Maren Schwier

Sopran

Die Sopranistin Maren Schwier schloss 2017 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. bei Prof.  Ursula Targler-Sell ihren Master in  Operngesang ab und etablierte sich  bereits während ihrer Studienzeit als  gefragte Interpretin von Klassik bis  zur zeitgenössischen Moderne. Seit  2018 ist sie festes Ensemblemitglied  am Staatstheater Mainz. Maren  Schwier war bislang bei  renommierten Festivals wie dem  Rheingau Musikfestival, den SWR Festspielen Schwetzingen, den  Darmstädter Ferienkursen oder Musiktheatertagen Wien zu erleben und wurde 2018 vom Musiklabel  KAIROS als Solistin für eine CD  Produktion in Kiew verpflichtet. Am  Staatstheater Mainz singt sie derzeit  die Partien der Gretel („Hänsel und  Gretel“) und Adele („Die Fledermaus“).

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Larissa Nagel

Violoncello

Larissa Nagel studierte an der HfMDK Frankfurt und an der HfMT Köln bei Prof. Susanne Müller-Hornbach, Prof. Thomas Carroll und Prof. Angelika Merkle. Sie war im SWR Symphonieorchester sowie im Opern- und Museumsorchester Frankfurt tätig und spielte außerdem regelmäßig im Mahler Chamber Orchestra sowie beim hr Sinfonieorchester.
Mit verschiedenen Ensembles aller Größen und Formen wie u.a. ihrem Celloquartett „cellharmonics“ und der Kammerphilharmonie Frankfurt arbeitet sie stetig an neuen Konzertformaten und Konzepten, die epochenübergreifend Musik von Barock über Jazz bis zeitgenössischer Musik enthalten. Im Februar 2021 gewann sie mit dem neu gegründeten Klaviertrio Hannari beim gemeinsamen Debüt des Trios den Lenzewski Stiftungspreis in Frankfurt a.M. und im September desselben Jahres den 1. Preis des Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs in Berlin, auf den Konzerte in der Elbphilharmonie und dem Konzerthaus Berlin sowie mehrere weitere erste Preise bei Wettbewerben folgten. Larissa Nagel wird u.a. von PE Förderungen und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt gefördert.

 
Echo:Reflexion
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Trailer Echo:Reflexion (2021)